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Rotkohl und Rotkraut roh und gekocht einfrieren? So geht’s!

Rotkraut einfrieren - Titel

Aus so einem Kohlkopf kannst du ziemlich viel machen. Doch was tun mit so viel Rotkraut? Wir zeigen dir wie du es roh oder auch schon gekocht einfrieren kannst. So bist du für das nächste Sonntagsessen perfekt vorbereitet.

Auf den Punkt gebracht:

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Gesunder Kohl

Wusstest du, dass Rotkohl ursprünglich aus Asien stammt? Früher war er ein beliebtes Gemüse für den Winter, denn er hat fast so viel Vitamin C wie eine Zitrone und hält sich gut gelagert über mehrere Monate. Anthocycane, die im roten Kohlkopf reichlich enthalten sind, schützen außerdem vor Krebs und sollen sogar die Stimmung heben. Heutzutage hält sich Rotkohl tiefgekühlt mindestens 6 Monate. Das kannst du gut selbst machen. Wir zeigen dir, worauf du dabei achten solltest.

Rotkohl roh einfrieren

Wenn du mal einen oder mehrere Kohlköpfe übrighaben solltest, bietet es sich an, diese einzufrieren. Denn roh eingefroren bleiben die wichtigsten Nährstoffe erhalten. Du solltest den Kohl aber vorher blanchieren. Dadurch erhältst du außer den wertvollen Inhaltsstoffen auch Farbe und Aroma.

Anleitung:

  1. Die äußeren Blätter vom Kohl entfernen. Anschließend gut abwaschen.
  2. Rotkohl vierteln, Strunk entfernen, in schmale Streifen schneiden.
  3. Die Streifen für ca. 3 Minuten in kochendes Salzwasser geben.
  4. Blanchierten Rotkohl mit dem Schaumlöffel abschöpfen, anschließend im Eiswasser 2 Minuten abkühlen lassen.
  5. Rotkohl im Sieb gut abtropfen lassen.
  6. In Gefrierbeutel oder Gefrierbehälter geben. Einfrieren. Fertig.

Rotkraut gekocht einfrieren

Gekocht könnt ihr Rotkraut wunderbar einfrieren. Das schmeckt nicht nur super, sondern erspart euch auch jede Menge Zeit. Am besten fürs nächste Familienfest gleich 2 Köpfe zubereiten und den Rest einfrieren. Achte bei der Zubereitung bitte nur darauf, dass du das Rotkraut bei niedriger Hitze garst, um wertvolle Nährstoffe zu erhalten.

Anleitung:

  1. Lass das fertig zubereitete Rotkraut zunächst abkühlen.
  2. Jetzt kannst du das Rotkraut portionieren und in gefrierfeste Behälter füllen.
  3. Ab mit den Behältern in den Tiefkühler.
Rotkraut gekocht einfrieren

Tipp: Friere das Kohlkraut gekocht ein und gib ihm einen besonderen Kick, indem du Pflaumenmus hinzugibst. In der Winterzeit macht sich das richtig gut mit einer kleinen Prise Zimt.

Rotkohl richtig auftauen

Um den Rotkohl aufzutauen, stehen dir zwei Methoden zur Verfügung. Wir stellen sie dir kurz vor.

Im Kühlschrank

Roh eingefrorener Rotkohl muss vor dem Zubereiten langsam aufgetaut werden. Auch, wenn du ihn vorher blanchiert hast, bietet sich das an, denn Rotkraut schmeckt am besten, wenn es vor du es vor dem Garen würzt und es kurz durchziehen kann. Wie du das richtig machst, zeigen wir dir hier:

Gekocht eingefrorenes Rotkraut kannst du natürlich genauso gut über Nacht in den Kühlschrank legen.

Im Topf

Da du das Rotkohl aber bereits fertig zubereitet eingefroren hast, kannst du es auch super direkt im Topf auftauen. So geht’s:

  1. Tiefgekühltes Rotkraut samt Behältnis in eine Schüssel mit warmem Wasser geben, um es von der Oberfläche des Behälters zu lösen.
  2. Kraut in einen Topf geben.
  3. Bei niedriger Hitze langsam erwärmen.

Tipp: Rotkohl ist am gesündesten in seinem rohen Zustand. Du kannst ihn mit der Küchenreibe schnell zu einem leckeren Salat für den Sommer verarbeiten. Wie wäre es etwa mit unserem fruchtigen Rotkohlsalat mit Apfel & Limette?

Alternativ haltbar machen

Du hast chronischen Platzmangel in deinem Tiefkühlschrank und suchst eine Alternative, um deinen Rotkohl haltbar zu machen? Versuch doch mal unser Rotkohl Kimchi. Hierbei fermentierst du den Rotkohl und machst ihn so haltbar.

Rotkohl Kimchi
Fermentiertes Rotkohl Kimchi

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